Webseminar

„BEW: Die wichtigsten Neuerungen  der Wärmenetzförderung“

So sichern Sie sich 40 % Investitionsförderung für Ihr Quartiersprojekt

In unserem Webseminar erläutert Dr. Harald Schäffler von schäffler sinnogy die wichtigsten Änderungen und Neuerungen der neuen Bundesförderung Effiziente Wärmenetze und zeigt auf, welche Konsequenzen für kommunale und gewerbliche Areale drohen.

Hintergrund

Die neue BEW-Förderung: Viele Änderungen und Neuerungen für Wärmenetze

Über 1 Jahr nach dem ersten Entwurf soll nun Mitte September endlich die neue Bundesförderung Effiziente Wärmenetze (BEW) in Kraft treten. Die BEW tritt damit die Nachfolge der bisherigen BAFA-Förderung Wärmenetzsysteme 4.0 an – mit vielen wesentlichen Änderungen und Neuerungen.

So müssen künftig neue Wärmenetze einen Anteil von 75 % erneuerbarer Wärme aufweisen, bisher reichten 50 %. Dazu muss in einem Transformationsplan aufgezeigt werden, wie die restlichen 25 % bis 2045 klimaneutral gestellt werden können.

Im Gegenzug wurde die Förderquote erhöht. Erhielten Projekte bisher 30 % Basisförderung plus bis zu 10 % Nachhaltigkeitsbonus je nach EE-Anteil, so erhält jetzt jedes Projekt, das die Förderbedingungen erfüllt, 40 % Investitionsförderung. Weiterhin ist eine Betriebskostenförderung geplant. Solarthermie und zentrale Wärmepumpen erhalten für die ersten 10 Jahre eine zusätzliche Förderung für die erzeugte MWh.

Völlig unverständlich ist allerdings, dass kommunale und gewerbliche Areale künftig im BEW wohl kaum mehr gefördert werden. Denn wurden bisher Wärmenetze ab 20 Gebäude ODER 1000 MWh Wärmeabsatz gefördert, so müssen Anträge künftig mindestens 17 Gebäude oder 101 Wohneinheiten aufweisen. Die Mengenangabe entfällt ersatzlos. Was zunächst als eine Erleichterung klingt, bedeutet aber für kommunale oder gewerbliche Areale eine massive Verschlechterung. Denn kommunale Areale mit Schulen, Rathäusern, Sport- oder Veranstaltungshallen haben zwar häufig mehrere tausende MWh Wärmebedarf, aber eben nur wenige Gebäude. Das gleiche gilt für gewerbliche Areale, Shopping-Center und ähnliches. Diese fallen künftig aus der BEW-Förderung raus. Stattdessen werden sie an die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) verwiesen und können dort nur noch die Förderung für „Gebäudenetze“ in Anspruch nehmen. Diese ist aber deutlich unattraktiver, zudem sind die förderfähigen Fachplanungskosten auf ein sehr niedriges Niveau begrenzt.

Warum Kommunen und Gewerbeunternehmen so benachteiligt werden, wird sachlich nicht begründet und ist im Sinne einer beschleunigten Wärmewende sicherlich nicht besonders förderlich. Hier kann man nur hoffen, dass das Wirtschaftsministerium die Regelungen nochmal anpasst.

Das Webseminar

Webseminar „BEW: Die wichtigsten Neuerungen der Wärmenetzförderung“

In unserem Webseminar zeigen wir daher zunächst die wichtigsten Änderungen und Neuerungen der BEW auf und vergleichen die Förderbedingungen und Konditionen mit der bisherigen BAFA-Förderung Wärmenetzsysteme 4.0.

Im zweiten Teil erläutern wir dann die Konditionen der BEG-Gebäudenetzförderung, zeigen Optionen für kommunale und gewerbliche Areale auf, wie man diese Förderung in Anspruch nehmen und wie man ggf. die lukrativere BEW-Förderung erreichen kann.

Im dritten Teil starten wir eine neue Gesprächsserie zum Thema „Klimaneutrale Quartiere“. Künftig greifen wir am Ende von unseren Webseminaren einige aktuelle Fragen unserer Kunden rund um das Thema Klimaneutrale Quartiersversorgung auf.

Am Ende des Webseminars gibt es dann wie immer Raum für persönliche Fragen und einen offenen Erfahrungsaustausch.

Die Inhalte des Webseminars

  • BEW – Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen der neuen Bundesförderung Effiziente Wärmenetze
  • BEG – Die BEG-Gebäudenetzförderung als Alternative für kommunale und gewerbliche Areale
  • FAQ – Aktuelle Kundenfragen zum Thema „Klimaneutrale Quartiere“
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch

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Dr. Harald Schäffler 

Dr. Harald Schäffler ist Geschäftsführer des Innovations- und Ingenieurbüros schäffler sinnogy in Freiburg. Gemeinsam mit seinem Team und Partnern hat er bereits über 30 Potentialstudien und Machbarkeitsstudien für klimaneutrale Quartiere durchgeführt. Aktuell betreut sein Team rund 20 Projekte im Rahmen des BAFA-Programms Wärmenetzsysteme 4.0.

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